Freiballonsport
Ballonfahren ist die traditionsreichste Luftsportart. Wie vor 200 Jahren unterscheidet man zwischen Gas- und Heißluftballonen. Einzig der Wind bestimmt beim Ballonfahren die Fahrtrichtung und die Geschwindigkeit. Ballonfahren ist niemals Routine, denn Fahrtverlauf, Wetter und Landeplatz sind bei jeder Fahrt unterschiedlich. Das stille Dahingleiten über Berge und Täler, der "Stehplatz" am Himmel, die Ungewißheit, wie weit die Reise geht, das sind die Elemente, die den Reiz dieses Sportes ausmachen.
Bei Wettbewerben, vor allem für Heißluftballone, stehen Geschlicklichkeitsaufgaben wie Weit-, Dauer- und Dreiecksfahren im Vordergrund. Bei Langstreckenfahrten lassen sich Bestleistungen von mehr als 1200km in 60 Stunden bei geschickter Ausnutzung der Höhenwinde erreichen.
Mit 17 Jahren kann die Ausbildung begonnen werden, frühestens mit 18 Jahren kann der Privatpilotenschein, Beiblatt D, erworben werden.
